Ich bin ich eine Rheinländerin die hat den Wahlspruch
Et kütt wie et kütt
et blievt wie et blievt
et iss noch immer jood jegangen!
Ich liebe das Leben!

Die Liebe
(1.Korinther 13 )

Ohne Liebe bin ich nichts.
Selbst wenn ich in allen Sprachen der Welt,
ja mit Engelszungen reden könnte, aber ich hätte keine Liebe,
so wären alle meine Worte hohl und leer, ohne jeden Klang,
wie dröhnendes Eisen oder ein dumpfer Paukenschlag.
Könnte ich aus göttlicher Eingebung reden,
wüsste alle Geheimnisse Gottes, könnte seine Gedanken erkennen
und hätte einen Glauben, der Berge versetzt, aber mir würde die Liebe fehlen,
so wäre das alles nichts. Selbst wenn ich all meinen Besitz
an die Armen verschenken  und für meinen Glauben das Leben opfern würde,
hätte aber keine Liebe,  dann wäre alles umsonst.

Die Liebe ist geduldig und freundlich.
Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht,
sie prahlt nicht und ist nicht überheblich.
Liebe ist weder verletzend
noch auf sich selbst bedacht,
weder reizbar noch nachtragend.
Sie freut sich nicht am Unrecht,
sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.
Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles,
sie hofft alles und hält allem stand.


Einmal werden keine Propheten mehr zu uns sprechen, das Beten in anderen Sprachen wird aufhören, die Erkenntnis der Absichten Gottes mit uns
wird nicht mehr nötig sein. Nur eines wird bleiben: die Liebe.
Denn unsere Erkenntnis ist bruchstückhaft ebenso wie unser prophetisches Reden. Wenn aber das Vollkommene - das Reich Gottes da ist, wird alles Vorläufige vergangen sein. Als Kind redete, dachte und urteilte ich wie ein Kind. Jetzt bin ich eine Frau und habe das kindliche Wesen abgelegt.
Noch ist uns bei aller prophetischen Schau vieles unklar und rätselhaft.
Einmal aber werden wir Gott sehen, wie er ist. Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke, doch einmal werde ich alles klar erkennen,
so deutlich, wie Gott mich jetzt schon kennt.

Was bleibt sind:
Glaube, Hoffnung und Liebe.
Die Liebe aber ist das Größte.

 

Irgendwer

Irgendwer sagt, Liebe ist wie ein Fluss, wie das ertrinken im Schilf.
Irgendwer sagt, Liebe ist wie ein Rasierapparat, man kann die Seele verletzen und sie blutet. Irgendwer sagt, Liebe ist wie Hunger, der Schmerz ist endlos.
Ich sage Liebe ist einzigartig, wie das Säen von Blumen, kein Herz soll zerbrechen, wenn es niemals tanzen gelernt hat. Liebe ist ein Traum , man wird ängstlich aufzuwachen, jeder soll die Chance haben zu lieben. Bevor man sich an sie gewöhnt hat, wird sie einem wieder genommen. Wer ängstlich ist und sie nicht geben kann bevor er stirbt, lernt niemals die Liebe. In einsamen Nächten, wenn die Straße lang ist, und du trinkst die Liebe die stark und echt ist, dann erinnerst Du dich im bitterkalten Winter wenn es schneit und im Frühling in der Sonne an die gesäten Blumen der Liebe an die Rose.
 

Der andere Tag

Woher willst du wissen, was morgen ist?
Weißt du, ob du manches nicht schnell vergisst?
Du wirst niemals die Zukunft sehen,
denn du kannst deine Träume nicht verstehen.
Woher willst du wissen, was morgen passiert?
Weißt du, ob jemand sein Glück dann verliert?
Du wirst niemals wissen, was sein kann,
du grenzt lieber an Unreales an.
Woher willst du wissen, ob du morgen glücklich bist?
Ob du vielleicht auch deine Vergangenheit vermisst?
Du wirst niemals wissen, was dir der Morgen bringt.
Ob er dich zerreißt, streichelt oder verschlingt.
Du glaubst doch nicht, dass es so bleibt, wie es ist.
Du weißt nicht, ob du morgen der selbe Mensch bist.
Also pass auf dich auf - und denke daran,
dass die Zukunft nicht immer nur schön sein kann.
Woher willst du wissen, ob sie dich glücklich macht?
Ob morgen für dich wieder die Sonne lacht?
Du bist sehr naiv, glaubst nicht an das Morgen,
willst dir vom Gestern ein Stück Freude borgen,
doch lange geht das nicht gut, und achte darauf,
selbst die Vergangenheit nimmt ihren Lauf.
Woher willst du wissen, dass es kein morgen gibt?
Ob dass Pech sich in deine 1. Reihe schiebt...
Alles kann sein und sei nicht so dumm,
ein einziger Tag geht sehr, sehr schnell um!
Also glaub an das Morgen und denke morgen zurück,
was ich heute versuchte dir zu erklären - vom morgigen Glück!
 

Niemals aufgeben!

Versuche niemals, alles zu verstehen! -
Manches wird nie recht viel Sinn machen.
Sträube Dich niemals, Deine Gefühle zu zeigen; -
wenn Du glücklich bist, zeige es!
Wenn Du es nicht bist, finde Dich damit ab!
Scheue Dich niemals davor, etwas zu verbessern! -
Die Ergebnisse könnten Dich überraschen.
Lass Dich niemals von der Zukunft einschüchtern;
nutze die Zeit, die Dir gegeben,
jeder Tag birgt eine neue Chance!
Was geschehen ist, ist nicht mehr zu ändern,
das ganze Ungemach von gestern
lass dort liegen, wo es geschah!
Lerne von den Fehlern, die Du gemacht hast!
Fühle Dich niemals einsam oder allein;
es gibt immer jemanden, der für Dich da ist.
Es gibt immer einen Menschen,
an den Du Dich wenden kannst!
Fasse nur Mut, dann wird es auch gut.
Du musst nur an Dich glauben!
Es ist nicht so schwer, wie es aussieht.
Du musst Dir nur etwas zutrauen!
    Höre nie auf, zu glauben! 
 Höre nie auf, zu hoffen!
Höre nie auf, zu lieben!
    Höre nie auf, zu träumen!
      Höre nie auf, zu wünschen!
                   Höre nie auf, Dir etwas zuzutrauen!
Alles hat seine Zeit!
 

Wenn Dich die Menschen kränken,

weine nicht!
Alles kannst Du Dir denken,
sagen aber nichts!
Geh immer lachend durchs Leben,
vergiss Deinen Schmerz!
Denn die Leute von heute
haben kein Herz !
 

Wunden im Herzen

Immer wieder treten Menschen in Dein Leben,
die Dich ein Stück begleiten und dann wieder verlassen.
Einige nehmen einen kleinen Teil Deines Herzens mit,
andere verschwinden so schnell wie sie gekommen sind
und noch andere hinterlassen Wunden im Herzen.

Diese Wunden vernarben im Laufe der Zeit.
Die Narben verblassen und verschwinden.
Dann ist Dein Herz wieder frei für neue Menschen,
die in Dein Leben treten, die Dich ein Stück begleiten,
vielleicht sogar für den Rest Deines Lebens.
 

Gefühle

Man sagte mir, alle Gefühle
seien weiß oder schwarz
oder dazwischen also grau.

Aber es kamen gelbe dazu,
rote, violette, braune
sogar zweifarbige.

Ich war ratlos, bis ich erfuhr,
dass die meisten Menschen
ihre farbigen Gefühle verdrängen,
so dass nur
schwarz und weiß und
grau verbleiben kann.

Ich spüre aber, dass ich mit
einer ganzen Farbpalette
bunter malen kann
als nur mit einem Bleistift
 

Gedanken

Sie verstehen es nicht
sie haben schlechte Gedanken
sie finden viele Argumente
die so dumm sind die so nutzlos sind.
In der Tat es ist die Wahrheit
ich kann es Dir sagen
ich kann mich in meine Gedanken versenken,
und mich erinnern.
Ich erinnere mich an Deine weiche Haut,
ich erinnere mich an Deinen Duft,
ich erinnere mich an Deine Hände,
(sie gaben mir Wärme für mein Herz),
ich erinnere mich an Deinen Blick,
ruhig und aufmerksam
der meine unsichren Gedanken sah.
Ich erinnere mich an tausend Regentropfen
am Fenster in der Stille,
und meine tausend Ängste,
die sich in der Wärme
Deines Lächelns auflösten.
Sie verstehen es nicht
sie verstehen nicht was passiert ist, aber ich war dort.
Und erinnere mich an alles.
Mit dem Kleid der Erde, und Aug' in Aug,
hast Du verlassen was Dich im Herzen beschützte,
und Du sahst die Liebe allein. Die Liebe für das Leben
die Liebe auch für mich.
 

Sehnsucht

Entreiß dich stark dem lauten Markt der Gasse,
Dem Rausch des Goldes und dem Wahn der Zeit,
Dem wirren Spiel der dunklen Kraft und fasse
Mit beiden Händen nach der Ewigkeit.

Noch wölbt in Sehnsucht sich der Raum der Sterne,
Der Strom des Lebens trägt der Fragen Fracht.
Und alles führt zur Heimat aus der Ferne,
Die Glut des Tages und der Schmerz der Nacht.

Das ist der Sinn der ringenden Gewalten,
Das ist die Kraft, die alles trägt und hält:
Wir bauen ein Reich in königlichen Walten,
Das Herz der Liebe ist das Herz der Welt
 

Trag mich auf dem Blute weiter

Lösch mir die Augen aus:
Ich kann Dich sehn,
wirf mir die Ohren zu;
ich kann Dich hören,
und ohne Füße,
kann ich zu Dir gehen,
und ohne Mund noch
kann ich Dich beschwören.
Brich mir die Arme ab,
ich fasse Dich;
mit meinem Herzen
wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu,
und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst Du in mein Hirn den Brand,
so werd ich Dich auf meinem Blute tragen.

Kenne den Autor

Du

Die Zeit mit Dir...- DU brauchst nicht zu fragen
ob's nur ein Traum, ob's Illusion nur war.
DU wirst den Brief beständig bei DIR tragen,
und immer wird er DIR beim lesen sagen:
Die Stunden waren göttlich, wundervoll!

Ich denk genau wie DU auf allen Wegen
an das, was uns beseelte, zurück.
Es duftete nach Wärme und nach Regen;
Die Bäume rauschten; Wind kam uns entgegen,
und mit uns durch die Stille ging das Glück.

Wie schön, mit DIR das alles zu erleben;
Ich bin sehr dankbar, und ich bin sehr froh.
Mir fehlt nur eins; ich denke gerade eben:
Man kann sich übers Internet leider keine Küsse geben.
Das tut mit leid. Geht es DIR ebenso?

Kenne den Autor

Ich bin ein Blatt......

Lass mich das Pochen deines Herzens spüren,
dass ich nicht höre, wie das meine schlägt.
Tu vor mir auf all die geheimen Türen,
da sich ein Riegel vor die meine legt.

Ich kann es, Liebster, nicht im Wort bekennen
und meine Tränen bleiben ungeweint,
die Macht die uns von Anbeginn vereint,
wird uns am letzten aller Tage trennen.

All meinen Schmerz ertränke ich in Küssen,
all mein Geheimnis trage ich wie ein Kind.
Ich bin ein Blatt, zu früh vom Baum gerissen,
ob alle Liebenden so einsam sind?
 
Wo war ich ehe Du kamst?

Ich frage mich in meinen stillen Stunden,
wo war das Leben, Liebster, ehe du kamst?
Und mir den Schatten von der Seele nahmst.
Was suchte ich bevor ich dich gefunden?
Wie war mein Gestern, such ich zu ergründen,
und sieh ich weiß es nur noch ungefähr.
So ganz umbrandet mich das Jetzt, dies Meer,
in das die besten meiner Träume münden.
Vergaß ich doch, wie süß die Vögel sangen,
noch ehe du warst der Jahre buntes Kleid.
Mir blieb nur dies von Zeiten, die vergangen:
Die weißen Winter und die Einsamkeit.
Sie warten meiner lässt du mich alleine
und niemals wird es Frühling sein.
An deiner Hand erkenne ich das klare Reine,
das hohe Lied der Liebe in dem schönstem Keim.

Kenne den Autor

Die große Frage

Es gibt nur eine Frage,
die uns das Leben stellt
und uns mit jedem Tage,
mit neuer Wucht befällt.
Vor ihrem Glanz erbleichen
die Sterne groß und klein.
Es muss ihr alles weichen,
sie bricht ins Herz hinein.
So naht uns manche Stunde,
verhüllt in Lust und Leid.
Und steht mit herben Munde,
sogar am Tor der Ewigkeit.
Und hast du sie vergessen
um andres, was du liebst.
Dein Leben wird bemessen,
wie du die Antwort gibst.
Einst musst du Antwort geben,
auf die Frage unsere Welt:
Ob du dein Leben, stets
in den Dienst der anderen gestellt?
 
Das Glück

Unerwartet naht das Glück,
auf gar leichten Sohlen.
Hat sich oft im Augenblick
in dein Herz gestohlen.

Unerwartet geht es auch,
meist aus deinem Herzen.
Ach, nach eines Abends Hauch,
wohnen drin die Schmerzen.

Unerwartet wechselt so
Glück und Schmerz und Bangen.
Ach, vielleicht kommt irgendwo,
das wahre noch Glück gegangen?
 
Du bist mein Leben

Du hast mein Leben erst reich gemacht,
Dem heißen Sehnen die Erfüllung gebracht.
All meine Schwächen deckst Du zu,
An Deinem Herzen find und fand ich Ruh.

Du bist in meinem Kampf mir Burg und Hort,
Im wilden Sturm der Ruheport.
Du bist mein Trost in jeder Not,
Du bist mein Retter in Angst und Not.

Du bist mir Führung; An Deiner Hand,
Geh ich sehr sicher durchs Erdenland.
Du bist mir alles, bist Leben Licht,
Mein Gott verlasse mich nicht!
 
Mit dem Sieger im Bund

Ob auch die Stürme mich biegen
Und bebt auch der Baum bis zum Grund,
Es können die Stürme nicht brechen,
Was wurzelfest ist und gesund.

Hinein in den Kampf und die Stürme,
Es gehe, wie immer es mag;
Es kann das Leben nur meistern,
wer auch im Sturm wird besteht.

Oh Herz, das die Stürme umzittern,
Grab fest Dich im ewigen Grund.
Wer sich liebend im Sturm umklammert,
Der ist mit dem Sieger im Bund.
 
Ein neuer Morgen

Da wieder ist gekommen
Das helle Tageslicht.
Such ich mit allen Frommen
Dein göttlich Angesicht.

Ich will vor Dir mich neigen
Und gläubig zu Dir schaun.
Mein kleines Herz soll schweigen,
Ich will nur Dir vertraun.

Hab Dank für diesen Morgen,
Den Du mir neu geschenkt.
Mein Sehnen und mein Sorgen
Sei tief in Dich gesenkt.

Mein Gott geh mir zur Seite,
Gib Kraft zu Werk und Tat.
Wo ich auch immer schreite,
Es ist auf diesem Pfad.

Was Du mir aufgegeben,
Das lass mich freudig tun
Und lass mein ganzes Leben
In Deinen Händen ruh'n
 
Das Salz der Erde

"Ihr seid das Salz der Erde-
Ihr seid das Licht der Welt";
So hat uns Gott gerufen
und in die Zeit gestellt.

Nun trag auch ich den Namen
des, der die Worte sprach.
Ich stehe still und lausche
und sinn dem Worte nach.

Bin ich ein Licht gewesen
In dieser dunklen Welt,
Ein stilles Salz im Kreise,
Dahin Du mich gestellt?

Ach, Herr auf meinen Spuren
liegt so viel irrer Schein,
Ich bin kein Salz gewesen,
Ich kann nicht Flamme sein.

Um meine Sehnsucht kreisen
muss ich, ein irrer Stern,
Ich bin nicht Salz noch Flamme
und wär es doch so gern.

Brich Du mit Deinem Feuer,
in meine Nacht herein;
Nur wenn Du in mir leuchtest,
dann kann ich Flamme sein.
 
Lächeln

Lächeln ist nur ein Gewinn
wenn im Leid Du steckst nicht drin.
Lächeln zeigt den Pfad zum Wert
wenn man gütlich sich nicht sperrt.
Lächeln wirkt nicht sehr real
wenn im Auge steckt ein Lügenpfahl.
Lächeln sei Dir treuer Schatz
als jedwede Goldeshatz.
Lächeln trifft den Pfad zum Herzen
kann befreien Seelenschmerzen.
Lächeln auch zu jeder Stunde
zaubert stetig frohe Kunde.
Lächeln zart befreit gelinde
nur das Mundwerk von dem Kinde.
Lächeln zaubert dies Gedicht
aus der meinen eignen Sicht.
Lächeln bringt so manche Träne
möchte mit nichten es erwähnen.
 
Er ging davon

Du kannst darüber weinen,
dass er gegangen ist,
oder du kannst lächeln,
weil er gelebt hat.
Du kannst deine Augen schließen
und beten, dass er wieder kommt,
oder du kannst sie öffnen und sehen,
was er zurückgelassen hat.
Dein Herz kann leer sein,
weil du ihn nicht sehen kannst,
oder es kann voll der Liebe sein,
die er für dich und andere hatte.
Du kannst ihn im Herzen tragen,
und ihn in dir weiterleben lassen.
Du kannst weinen und ganz leer sein,
oder du kannst tun, was er von dir wollte,
dass du lächelst, deine Augen öffnest,
Liebe gibst und weitergehst.
 
Eine fremde Spur

Es ist etwas das ich fühle
etwas, das nicht ins Bewusstsein dringt.
Auf den Steinen steht es geschrieben,
ich kann es nicht entziffern.
Im Himmel spiegelt es, ich bin blind
Manchmal lacht es, manchmal weint es.
Immer ist es voll Unruhe, immer sehnt es sich.
Oft durchkreuzt es schmerzhaft meine Pläne.
Nie gradlinig, nie zielstrebig.
Irrweg an Irrweg
Bruch an Bruch
Mitten durch mein Leben verläuft eine fremde Spur.
 

Ich und Du

Wir träumten voneinander und sind davon erwacht.
Wir leben um uns zu lieben, und sinken zurück in die Nacht.
Du tratst aus meinen Träumen, aus deinen trat ich hervor.
Wir wollen nicht sterben, wenn sich eins im andern ganz verlor.
Auf einer Lilie zittern zwei Tropfen rein und rund,
zerfließen in eins und rollen hinab in des Kelches Grund.
Ich wollte Liebe verschenken, einfach so und Zärtlichkeit,
aber schon bald wurde ich zerkleinert,
geordnet und gut gekühlt zurückgegeben,
mit einem freundlichen Lächeln,
denn der Mensch den ich liebte,
dachte er hätte schon
genug davon.
 
Erfroren

Mitten im warmen Frühling,
an der Frostigen Atmosphäre,
den lieblosen Worten.,
den kalten Berührungen.

Erfroren
mitten im heißen Sommer,
an der tristen Gewohnheit,
der Interesselosigkeit
der tödlichen Gleichgültigkeit.

Erfroren
Mitten im angenehmen Herbst,
an der Verachtung,
den misstrauischen Blicken,
der Hoffnungslosigkeit.

Auftauen
Mitten im eisigen Winter,
in einer warmen Hand,
unter einem liebenden Blick
an einem Hauch des Anlehns.
 
Herr Niemand

Gefangen in Ketten aus Sehnsucht und Leid.
Gefangen in Mauern in endlose Zeit.
Der "Niemand" der Liebe, die Seele verstört.
Die Schreie des Herzens hat dieser "Niemand" nie gehört

Das Glück in Vollendung ja, das war mein Ziel.
Doch in meinem Herzen ist es unendlich still.
Der "Niemand" ist gegangen, nach einiger Zeit.
Mich ehrlich zu lieben, war "Niemand" nicht bereit!

Ja, auch ich habe Fehler. Ich bin nicht perfekt.
Doch das Gute in mir wurde niemals entdeckt.
Darum bleib ich ein "Niemand", im Herzen allein,
und ich spür, das wird niemals mehr anders sein.

Mit "Niemand" zu kämpfen um Liebe und Glück.
mir bleibt keine Wahl. Ich halt mich zurück.
"Niemand" zu lieben, niemals Zärtlichkeit spürn.
kein "Niemand" darf mich je mehr berührn.

Mein Traum war "Herr Niemand", eine Illusion?
Und so trag ich allein meine Narben davon.
Trotz alledem kann ich heute noch schwörn.
Meine Liebe wird keinen "Niemand" mehr gehörn.
 

Träume sind schön
 
Träume sind schön, wir müssen sie nur sehn.
Es sind Gefühle, die der Seele unterstehn.
Sie können fliegen, durch unsre Dimension.
Die pure Liebe ist des Menschen größer Lohn.

Träume sind schön, nur wer kann das verstehn?
Die meisten Menschen können ihnen widerstehn.
Sie wissen nichts von der Schönheit dieser Welt.
Und dass man leicht in die Einsamkeit verfällt.

Träume sind schön, sie werden übersehn.
Traumlose Menschen können Liebe niemals sehn.
Sie flüchten nur in ein Leben voller Schmerz.
Können nicht lieben, denn sie öffnen nicht ihr Herz.

Träume sind schön, sie werden untergehn.
Ganz ohne Träume kann der Mensch nicht überstehn.
Sie geben sich meistens so, wie sie nicht sind.
Und so verwehen ihre Träume still im Wind.

 
Das Leben
 
Ein Leben voller Harmonie,
das wünschte ich mir, wie noch nie.
Und Hand in Hand mit Dir zu gehn.
Voll Liebe und voll Zärtlichkeit.
Dazu war ich doch stets bereit.
Warum darf ich Dich nicht so sehn ?
Ich kenn Dich eine kleine Zeit.
Du bist mir nah und doch so weit.
Doch ich spürte die Wärme im Licht!
Wir waren zusammen, noch kein Jahr
und reden über dies und das, wie es früher war.
Wach endlich auf, und komme ans dem Nichts.
Dein Leben es ist so wichtig für mich!
Drum seh es endlich ein, ich mag nur Dich.
Kein Traum soll sterben, dann ist es vorbei.
Bin ich Dir wirklich so einerlei.
Warum darf ich nicht zu Dir gehn ?
Du tust so traurig und so kühl.
Doch zeigst Du mir wirklich viel Gefühl.
Warum darf ich es denn nicht immer sehn?
Du lebst in stiller Einsamkeit.
Die Zukunft steht für uns bereit.
Ein Leben voller Harmonie.
Das wünsche ich mir, wie noch nie.
Um Hand in Hand weiterzugehen.
Du Bist das Wichtigste für mich.
Drum seh es endlich ein. Ich mag nur Dich.

Später
 
Ich sitzt einsam auf der Parkbank, meine Hände werden schwer,
denn ich wolltest früher immer hoch hinaus.
Viele Jahre, die vergingen, doch das ändert hier nichts mehr.
Meine Kinder sind schon lang aus dem Haus.
Früher ging ich mal ins Cafe, wo mich heute kaum einer kennt,
und dort trank ich voller Freude mal ein Wein.
Träume dass heute jemand käme, das er mich beim Namen nennt.
In der Freizeit war ich hier öfters mal allein.
Nun geh ich den Weg nach Hause, in mein Einfamilienhaus,
das für mich zu groß und leer geworden ist.
Meine Freunde gingen früher hier fast täglich ein und aus.
Es ist schade, dass man mich so schnell vergisst.
Drum genieß ich jede Stunde, dass Leben hat keine Unendlichkeit.
Ja die Zeit, sie läuft uns viel zu schnell davon.
Denn ich weißt ja nicht, wie lange ich noch hier auf Erden bleib,
doch getane Arbeit ist der Mühe Lohn.
Wie das Leben spielt, wie man sich in der Sonne fühlt.
Wie das Feuer brennt, so ist das, was man Liebe nennt.
Und die Einsamkeit macht sich in meinem Herzen breit.
einmal muss es sein. Jeder ist einmal allein.

 
Zum Valentinstag
 
Pfeif auf Kummer, pfeif auf Sorgen,
freu Dich auf den nächsten Morgen.
Traurigkeit hat keinen Sinn,
fort ist fort und hin ist hin!
Lachen das hält uns gesund,
drum lache mit aus vollen Mund.
Lachen kann man nicht verteuern,
lachen braucht man nicht versteuern,
denn wenn einer so was macht,
das wäre wirklich doch gelacht.
Lach auch heute am Tage sehr,
über Dich und vieles mehr.
Lach und scherz mit Deinem Schatz,
dann hast Du bei ihm den ersten Platz.
Lachen das hält uns gesund,
drum lache mit aus vollen Mund

 
 
 
 
LEBENSFREUDE

Sozusagen grundlos vergnügt
Ich freu mich, dass am Himmel Wolken ziehen
Und dass es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
Dass Amseln flöten und dass Immen summen,
Dass Mücken stechen und dass Brummer brummen.
Dass rote Luftballons ins Blaue steigen.
Dass Spatzen schwatzen. Und dass Fische schweigen.
Ich freu mich, dass der Mond am Himmel steht
Und dass die Sonne täglich neu aufgeht.
Dass Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter,
Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter,
Wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehn.
Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehn!
Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem, dass ich bin.
In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchem Tag erklettert man die Leiter,
Die von der Erde in den Himmel führt.
Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
Weil er sich selber liebt- den Nächsten lieben.
Ich freue mich, dass ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Dass alles so erstaunlich bleibt und neu!
Ich freu mich, dass ich ... dass ich mich freu.
(Mascha Koléko)