Ehrlichkeit

Man lobt die Redlichkeit und sieht sie nicht hier oben.
Man tut gar recht: Sie starb! Gestorbne muss man loben.

Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mann zu sein, wenn man täglich Suppe, Gemüse und Fleisch zu essen hat.

Ehrlichkeit öfter Angst vor Strafe als Bedürfnis.

Ehrlichkeit verlangt nicht, dass man alles sagt, was man denkt. Ehrlichkeit verlangt nur, dass man nichts sagt, was man nicht auch denkt.

Nur Worte, die vom Herzen kommen, haben die Kraft, über ihren Schatten springen zu können.

Wenn du anderen etwas vormachst, wundere dich nicht, dass sie sich nicht deinen Wünschen/Vorstellungen entsprechend verhalten.

Die Ehrlichkeit ist die Unhöflichkeit der Könige.

Die Höflichkeit des Portrait-Karikaturisten ist seine Ehrlichkeit.
Oder haben Sie es nötig, schöner gemalt zu werden, als Sie aussehen?

Ehrlichkeit, die im Pfandhaus gelandet ist, wird nie mehr eingelöst.

Ehrlichkeit wäre eine schöne Bürde, wenn sie nicht so drücken würde

Ehrlichkeit hat ihren Preis. Im Endeffekt kommt sie aber doch billiger als die Lüge.

Ehrlichkeit ist das erste Kapitel im Buch der Weisheit.

Ehrlichkeit macht sich bezahlt. Aber den meisten Menschen scheint die Bezahlung nicht auszureichen.

Ehrlichkeit : Mangel an Phantasie – kostet der Volkswirtschaft jährlich Abermilliarden ; ohne die Korruption als rettendes Korrektiv

Ehrlichkeit verlangt nicht, dass man alles sagt, was man denkt. Ehrlichkeit verlangt nur, dass man nichts sagt, was man nicht auch denkt.

Ehrlichkeit war die Basis ihrer Liebe. Als die Ehrlichkeit nicht mehr ins eigene Bild passte,
veränderte sich die Liebe. Und fast wäre sie weiter gezogen.

Ehrlichkeit zählt bei den Frauen auch zu den schlechten Manieren…

Ein ehrlich Mensch ist einer, der etwas verlegen wird, wenn man ihm sagt, er sei ein ehrlicher Mensch.

Ein Mensch hat immer nur soviel Ehrlichkeit in sich, als er sich leisten kann.

Eine Magd zu ihrer Frau: "Warum verschließt ihr alles dergestalt vor mir? Ich bin ja keine Diebin." Der antwortete die Frau: "Darum, dass du keine werdest!"

Es ist deprimierend zu sehen, wie viele Menschen sich über Aufrichtigkeit und wie wenige sich über Unaufrichtigkeit entrüsten.

Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.

Fehlst dem Dieb an Gelegenheit, glaubt er an seine Ehrlichkeit.

Hinten hat er einen falschen Zopf eingebunden und vorne ein frommes Gesicht, das nicht viel echter war, auch zuweilen wie jener bei heftigen Bewegungen auffiel.

Manche sind nur ehrlich geworden, nachdem sie entdeckt haben, dass auch das sich lohnen kann.

Mit der Aufrichtigkeit ist es wie mit den Gewürzen. Zuviel geht einem gegen den Strich, und zuwenig weckt das Verlangen.

Nur dann können wir echt sein, wenn wir an unsere eigenen Worte glauben; die Psychotherapie verlangt von uns, dass wir Fair Play spielen. Wir müssen und dürfen nicht immer die Wahrheit sagen, dennoch muss unsere Aussage immer echt bleiben, nämlich echt in dem Sinne, dass wir voll hinter ihr stehen.

So eng auch Freundschaft, Liebe und Ehe Menschen verbinden: ganz ehrlich meint er es am Ende doch nur mit sich selbst und höchstens noch mit seinem Kinde.

Von allen bösen Geistern, die zur Stunde in der Welt unterwegs sind, ist Unaufrichtigkeit der gefährlichste.

Was soll man als ehrliche Haut in einer Gesellschaft, die auf Eigentumsdelikten beruht.

Wir würden weit mehr gewinnen, wenn wir uns zeigen wie wir sind, als bei dem Versuche, das zu scheinen, was wir nicht sind.

Wo sich der ehrliche Mann zu fürchten anfängt, hört meistens der Schurke zu fürchten auf und umgekehrt.

 

Diverse

Die meisten Menschen sind, um glücklich, entweder nicht gescheit genug oder nicht dumm genug.

Ängstlich zu sinnen und zu denken, was man hätte tu können, ist das Übelste, was man tun kann.

Es bleibt einem jeden immer noch soviel Kraft, das auszuführen, wovon er überzeugt ist.

Ein Tag, den ich im eigenen Schwung und Feuer zu leben vermag,
der ist nicht kurz und ist nicht lang, der ist ewig.

Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

Das beste Mittel jeden Tag gut zu beginnen, ist: Beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einen Menschen an diesem Tag eine Freude machen könnte.

Man darf anders denken als seine Zeit, aber sich nicht anders kleiden.

Es gibt Fälle, in den vernünftig sein heißt, feige sein heißt.

Eine gescheite Frau hat tausend Feinde, alle dummen Männern.

Wer seine eigene Weisheit bewundert kennt nicht die eines anderen.

Suche erkannte Wahrheit zu verwirklichen. Nicht als als Forderung an Dich selbst.

Man kann Weinenden, nicht die Tränen abwischen, ohne sich die Hände nass zu machen.

Manche meinen wenn sie ein Echo hören, der Ton käme von Ihnen.

Der Philosoph ist ein Mensch, der nicht glauben will was er sieht,
weil er zu sehr beschäftigt ist darüber nachzudenken, was er nicht sieht.

Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.
Bleib so wie Du bist; sage er am Anfang. Als er sagte; Du musst dich ändern,
war es schon zu spät.

Mann soll immer mit den Leuten rechnen, auf die man nicht zählen kann.

Nicht, was er mit seiner Arbeit erwirbt, ist der eigentliche Lohn des Menschen, sondern was er durch sie wird. Nicht als Forderung an andere, sondern als Forderung an Dich selbst.

Nimm dir Zeit um zu träumen, das ist der Weg zu den Sternen.

Der Schlüssel zu allem ist Geduld. Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten, wird aus einem Ei ein Küken.

Wenn du die Welt verändern willst, beginne mit dem Menschen, den du jeden Morgen im Spiegel siehst.

Auswege gibt es immer, es kommt nur darauf an sie zu finden.

Manchmal fehlt nur eine Kleinigkeit und die Welt ist wieder in Ordnung.

Zufriedenheit ist eine Form der Klugheit.
Es ist nicht leicht gegen den Strom zu schwimmen aber manchmal ist es der einzige Weg.

Des Menschen Dasein, alt wie jung, lebt zwischen Hoffnung und Erinnerung. Jung, sieht dem Wunsch er alle Pfade offen und alt erinnert er sich eben an sein Hoffen.

Es ist auf Erden nichts zu geben, dass des Nehmens wert ist, als das innerste Vertrauen.

Die höchste Vollkommenheit der Seele ist ihre Fähigkeit zur Freude.
Wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht die Welt wie eine Stund wie Heimat aus

Du hörst nicht auf zu lachen, weil du alt wirst. Du wirst alt, weil du aufhörst zu lachen.

Wer sich über irgendetwas eine Minute lang ärgert, sollte bedenken, dass er dadurch 60 Sekunden Fröhlichkeit verliert.

Fragen sind nie indiskret, Antworten bisweilen.

Im Herzen eines Menschen ruht der Anfang und das Ende aller Dinge.

Der Bau von Luftschlössern kostet nichts, aber ihr Abriss ist sehr teuer.

Die Welt, obgleich sie wunderlich, ist gut genug für dich und mich.

Ich habe beschlossen glücklich zu sein, weil es besser für die Gesundheit ist.

Das beste Mittel glücklich zu sein ist, wie eine Spinne aus sich heraus nach allen Seiten ein Netz zu spinnen mit dessen klebrigen Faden alles eingefangen wird, was des Weges kommt.

Wer jeden Abend sagen kann, Ich habe gelebt, dem bringt jeder Morgen einen Gewinn.

Auch ein Problem, dass beharrlich seine Stacheln zeigt, kann Blüten treiben und Früchte tragen, wenn wir uns liebevoll darum kümmern.

Ein Lächeln am Morgen ist die Sonne, die dich durch den Tag begleitet.

Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

Aus Kummer kommt der Verfall und Traurigkeit beugt die Kraft.

Leicht zu leben ohne Leichtsinn, heiter zu sein ohne Ausgelassenheit, Mut zu haben ohne Übermut, Vertrauen und freudige Ergebung zeigen ohne Fatalismus, das ist die Kunst des Lebens.

Es gibt keine Wunder für den, der sich nicht wundern kann.

Jeder Tag ist ein neuer Anfang.

Fang jetzt an zu leben und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.

Was ist Glück? Andere glücklich machen! Was ist Freude? Anderen Freude machen.
 
Je länger man lebt, desto deutlicher sieht man, dass die einfachen Dinge, die wahrhaft größten sind.

Folge dem Ruf deines Herzens und lebe deine Träume. Und wenn du keinen Traum hast, dann leb deinen Alltag so, als wäre er dein Traum.

Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.

Ein Mensch bleibt weise; solange er die Weisheit sucht. Sobald er meint sie gefunden zu haben, wird er ein Narr.

Neugier ist eine der festen uns ständigen Eigenschaften eines energischen Geistes.

Schau nach vorn und nicht zurück, find in der Zukunft dein neues Glück.
Wenn wir das Recht auf Andersartigkeit verlieren, verlieren wir das Privileg der Freiheit.

Es liegt an dir, schenke dem Alltag Farbe und es wird keinen Alltag mehr geben.

Das Glück erkennt man nicht mit den Kopf, sondern mit dem Verstand.

Langeweile. Die Sehnsucht nach der Sehnsucht.

Dein wahrer Freund ist nicht, wer dir den Spiegel hält der Schmeichelei, worin dein Bild dir selbst gefällt, dein wahrer Freund ist, wer dich sehen lässt deine Flecken, und sie dir tilgen hilft, eh Freunde sie entdecken.

Kleinigkeiten machen die Summe des Lebens aus

Das Glück ist manchmal auch ein Augenblick der Stille

Wer mit Humor und Liebe über seine Fehler lacht, ist auf dem Weg zur Weisheit.

Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man das Wissensdrang.

Mit einem Cocktail aus Ideen und Mut, Freude und Tatkraft, Klarheit und Disziplin, Liebe und Mitgefühl - kannst du Berge versetzen.

Die Kraft deiner Vision muss zur Umsetzung drängen, damit deine Träume Wirklichkeit werden.

Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
Je nachdem wie mutig ein Mensch ist, expandiert oder schrumpft sein Leben.

Wirklich große Menschen erregen keine Furcht, ihre Bescheidenheit nimmt den anderen die Befangenheit. Wenn eine hochgestellte Person sie einschüchtert, ist sie nicht groß, sie glaubt es nur zu sein.

Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen.
 

Marc Aurel – der Philosoph
“Es wäre dumm sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum”
“Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken”
“Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben.
„Es kommt nicht darauf an, über die notwendigen Eigenschaften eines guten Mannes dich zu besprechen – vielmehr ein solcher zu sein.“
„Du kannst nicht im Schreiben und Lesen unterrichten, wenn du es nicht selber kannst; viel weniger lehren, wie man recht leben soll, wenn du es nicht selber tust.“
„Kann mir jemand überzeugend dartun, dass ich nicht richtig urteile oder verfahre, so will ich’s mit Freuden anders machen. Suche ich ja nur die Wahrheit, sie, von der niemand je Schaden erlitten hat. Wohl aber erleidet derjenige Schaden, der auf seinem Irrtum und auf seiner Unwissenheit beharrt.“
„Die Menschen sind füreinander da. Also belehre oder dulde sie.“
Rührt ein Übel von dir selbst her, warum tust du’s? Kommt es von einem andern, wem machst du Vorwürfe? Etwa den Atomen oder den Göttern? Beides ist unsinnig. Hier ist niemand anzuklagen. Denn, kannst du, so bessere den Urheber; kannst du das aber nicht, so bessere wenigstens die Sache selbst; kannst du aber auch das nicht, wozu frommt dir das Anklagen? Denn ohne Zweck soll man nichts tun.“